Go to Top

Partnergemeinde in Tansania

visitenkarte_tansania_01

Sie können unsere  afrikanische  PARTNERGEMEINDE  IN  NKWATIRA  (Tanzania)  und  uns  in  der Pflege dieser Partnerbeziehung unterstützen können auch Sie, indem Sie zum Beispiel

  • für unsere Schwestern und Brüder und ihre Arbeit dort regelmäßig beten …
  • für die Aufrechterhaltung des Vorschulangebotes in den Kindergärten (möglichst regelmäßig) etwas spenden (auch in unseren Augen „kleine“ Beträge sind wichtig, und etwa ein Dauerauftrag über 2,– oder 5,– € monatlich hätte nichts beschämendes) …
  • sich  vielleicht  dazu  entschließen,  in  unserem  Tanzania-Ausschuß  mitzuarbeiten,  weil auch bei uns in dieser Partnerarbeit ein „Generationswechsel“ ansteht …

Wir würden uns sehr darüber freuen!

Kontakt
Alexander Weigel
oder an
Nachrichten aus Tansania

Tilman Krause war für uns in Nkwatira und berichtete …

 Auf Einladung des Kirchenvorstandes berichtete Pfr. Tilmann Krause (Tansania-Referent im Leipziger Missionwerk) dem Kirchenvorstand und Mitgliedern der Tansaniagruppe von seinem letzten Besuch bei unserer Partnergemeinde in Nwkatira.  Dank Spenden und der Weihnachtskollekte der Nicolaigemeinde konnte beim ersten Besuch durch die Leipziger Mission im März 2009 Geld für den Weiterbau der Kirche in Woongo und für die Arbeit der beiden Kindergärten in Woongo und Kyeeri an unsere Partnergemeinde übergeben werden.

tansania1Per E-mail hatte Pfr. Mwanga uns das dortige Komitee für die Gestaltung der Partnerbeziehung namentlich vorgestellt, in dem auch zwei Frauen mitarbeiten.

So wurden wir auch über die nächsten geplanten Projekte beim Bau der Kirche in Woongo informiert: Es sind Arbeiten am Altar, an den Fenstern und am Glockenturm vorgesehen. Auch die Ausgestaltung der Kirche mit Bildern und der Einbau einer Bestuhlung sind geplant. Außerdem müssen die Toiletten instandgesetzt und das Kirchengelände gestaltet werden.  Anfang Oktober 2009 reiste Pfr .Krause wieder nach Tansania und konnte erneut unsere Partnergemeinde besuchen. Wir haben mit Interesse seinen Bericht gehört und Bilder gesehen. Pfr. Krause konnte die Kindergärten, die Kinder die ihn besuchen, und auch ihre „Lehrerinnen“ kennenlernen.  Die Kindergärten haben nach Pfr. Mwangas Worten oberste Priorität. Die Kinder sind im Alter zwischen zweieinhalb und fünf Jahren.

Die Kindergärten sind von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet.Von den Kindergärtnerinnen hatte Pfr. Krause einen guten Eindruck. Sie sind hochqualifiziert. Auch eine Köchin gehört zum Personal.

Die Kinder tragen eine „Uniform“, auf die sie stolz sind – gibt sie ihnen doch auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Es ist notwendig, im letzten Kindergartenjahr Lesen und Schreiben zu lernen, da das in der Schule schon vorausgesetzt wird. Auch aus dem Gemeindeleben haben wir viel gehört. So zum Beispiel dies, dass die Konfirmanden nicht nur eine Prüfung ablegen, sondern zusätzlich jeder Konfirmand zehn Bäume pflanzt. Diese Bäume sollen überleben – und darum müssen die Konfirmanden sich kümmern. Denn trotz Verbotes werden immer wieder große Bäume gefällt, um das Holz verfeuern oder verkaufen zu können: Von dem Geld werden Nahrungsmittel gekauft oder Schulgeld bezahlt.  Zum Gottesdienst kommen etwa 700 Menschen. Allerdings geht der Gottesdienstbesuch zurück, weil die Menschen sich schämen, keine Kollekte einlegen zu können …

tansania2

 

Seit zwei Jahren sind die großen und kleinen Regenzeiten ausgefallen.  Wegen der anhaltenden Dürre sterben die Tiere, und Ernte verdorrt auf den Feldern. Die Menschen wissen sich nicht mehr zu helfen. An die Tiere wird Sisal verfüttert … Staatliche Hilfe gab es nur ein-malig und spärlich: Eine Maisration (4 kg) reicht für eine sechsköpfige Familie gerademal für anderthalb Tage.

Wir sind froh, dass wir als Soforthilfe in der Hungersnot 1.000 € hatten mitschicken können (allein die Hälfte dieser Summe war eine spontane Spende).  Das Komitee hat Listen bedürftiger Familien erstellt. Von dem überbrachten Geld werden Mais und Bohnen gekauft, in Containern gelagert und gezielt ausgegeben.   Große Freude gab es über den Brief, den wir mitgeschickt hatten. Dadurch wird die Verbundenheit der Christen auch in der Not spürbar.

Die betroffenen Familien werden auch zu Hause besucht.  Der interessante Bericht von Pfr. Krause hat uns allen neue Impulse für die Projektarbeit gegeben. Wir freuen uns über jede Spende, und wir bedanken uns im Namen der Brüder und Schwestern aus Nkwatira.

Renate Heberlein